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Was Sie schon immer Ÿber das Internet wissen wollten ....

I. Spielregeln im World Wide Web – gibt es die? (ca. 1,5 Seiten)

II. Gutes Design, was ist das? (ca. 3 Seiten)

III. Rechtliche Bestimmungen fŸr Web-Seiten und E-Mail - welche gibt es? (ca. 0,5 Seiten)

IV. In Suchmaschinen gefunden werden - wie funktioniert es? (ca. 1,5 Seiten)

V. Mit Web-Seiten werben - was lŠsst sich dafŸr tun? (ca. 1 Seite)

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I. Spielregeln im World Wide Web – gibt es die?
I.1 Erste Schritte

Das World Wide Web (www), neben E-Mail der meist genutzte Dienst im Internet, trat 1994 seinen Siegeszug an. Was gilt es zu berŸcksichtigen, wenn man sich erstmals im World Wide Web prŠsentiert oder wenn die bestehende Website eine †berarbeitung vertragen kšnnte? Was hat sich in den vergangenen Jahren verŠndert? Welche Standards haben sich durchgesetzt? 

Der erste Schritt fŸr die Planung der Web-PrŠsentation ist in der Regel das genaue Betrachten der Konkurrenz im Netz.  Wie stellt sich die entsprechende Branche dar, welche positiven wie auch negativen Beispiele gibt es innerhalb der Branche?

Die AnsŠtze der Gestaltung unterscheiden sich nicht nur nach Branche sondern auch hŠufig deutlich nach demjenigen, der die Seite konzipiert hat. Was machen Techniker aus einer Seite? Was machen Designer und was machen Kommunikationsprofis aus einer Web-PrŠsentation? Das Bild, das sich im Netz bietet, ist au§erordentlich bunt und vielfŠltig. Mit der Kenntnis dieser Rahmenbedingungen schŠrft sich das Bild fŸr die eigene Web-PrŠsentation.
Was ist nach dem Stand der Dinge zu beachten?

 

I.2 Wer bestimmt eigentlich, welche Spielregeln im World Wide Web gelten?

FŸr manche ist es das perfekte Chaos, fŸr andere die kreative Freiheit- aber wer entwickelt die Grundidee weiter, welche Standards werden gesetzt und wer kŸmmert sich darum?

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliedsorganisationen, ein fest angestelltes Team, und die …ffentlichkeit gemeinsam daran arbeiten, Web-Standards zu entwickeln (World Wide Web Consortium, http://www.w3c.de). Es wurde 1994 vom GrŸnder und Vorsitzender des W3C Tim Berners-Lee  eingerichtet, der auch als der Erfinder des World Wide Web gilt. Das deutsch-šsterreichische BŸro hat seinen Sitz imÒFraunhofer-Institut fŸr MedienkommunikationÒ in Schloss Birlinghoven bei Bonn.

Das W3C hat auch Richtlinien erarbeitet, wie ein barrierefreies Web-Design aussehen sollte. Wobei als Zielgruppe nicht ausschlie§lich Behinderte gemeint sind. Ein beachtlicher Anteil der Internet-Nutzer bewegt sich mit technischen Grundkenntnissen im Netz.  Sie mšchtee das www benutzen ohne €nderungen an Programmen oder Einstellungen vorzunehmen, geschweige denn Programme selbst auf ihren Computer zu  laden, um Teile von Web-Seiten zu sehen. Barrierefreiheit meint auch, dass Grš§e der Schrift und Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund nicht unnštige Schwierigkeiten fŸr die Lesbarkeit des Textes darstellt. FŸr das Lesen am Bildschirm leiten sich auch klare Regeln ab: Klarheit, knappe Information und †bersichtlichkeit sind hier gefragt.

Das W3C ist  kein anerkanntes Normierungsgremium und damit  nicht berechtigt Standards festzulegen. Deshalb nennt das W3C seine fertigen Arbeiten Empfehlungen, die verschiedene Stufen šffentlicher Diskussion durchlaufen. Tatsache ist allerdings, dass W3C hat eine Reihe de-facto-Standards hervorgebracht, die allgemein Beachtung finden und die als verbindlich fŸr gute Web-Seiten-Gestaltung gelten kšnnen.

I.3 Entwicklung des www

In den Medien geistert immer wieder der Begriff des Web2 umher, der den Eindruck vermittelt, es gŠbe darunter eine neue Netz-Generation mit neuen Standards. Das fŸhrt allgemein eher zur Verwirrung und ist eigentlich kein klar definierter Begriff. Ganz allgemein lŠsst sich sagen, dass darunter in der Regel die vereinfachte Mšglichkeit gemeint ist, Ÿber eine Web-Schnittstelle Texte, Bilder und Filme in das Netz zu setzen. Voraussetzung dafŸr war eine schnellere DatenŸbertragung und grš§ere zur VerfŸgung stehende Bandbreite, wie sie DSL bietet.

Das hat zum Beispiel 2005 zu dem Videoportal ãyoutubeÒ gefŸhrt, auf dem Nutzer Videos kostenlos hochladen und ansehen kšnnen.

Zu den neuen Entwicklungen im Netz gehšren auch die Wikis (hawaisches Wort fŸr ãschnellÒ). Das ist eine im www verfŸgbare Seitensammlung, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch in Echtzeit online geŠndert werden kann. Die einzelnen Seiten und Artikel eines Wikis sind durch Querverweise (Links) miteinander verbunden.

Auch die sogenannten Blogs sind eine Entwicklung der jŸngsten Vergangenheit im Netz. Ein Blog ist ein fŸr den Herausgeber (ãBloggerÒ) und seine Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen.

 

 

 

II. Gutes Design, was ist das?

II.1 Unterschiedliche AnsŠtze


Es gibt unterschiedliche AnsŠtze, die man sich in vielen Beispielen im Netz ansehen kann. Da gibt es zunŠchst die Portallšsungen, die schnell Informationen erneuern, wie etwa "spiegel-online" , um ein Beispiel aus dem journalistischen Bereich zu nennen. Das Design spielt eine untergeordnete Rolle, dafŸr werden auf engem Raum sehr viele Themen anmoderiert. FŸr solche gro§en Informationsangebote verwendet man in der Regel Content-Management-Systeme, die erlauben, dass unterschiedliche Redakteure Inhalte einstellen kšnnen. Die Umgebung ist festgelegt, die Inhalte werden bestŠndig erneuert.

Der všllige Gegensatz scheint da z. B. die Web-PrŠsentation ãRalph LaurenÒ zu sein . Es prŠsentiert sich in Schwarz, wahrscheinlich die Lieblingsfarbe von Grafikern. Dazu gibt es eine Reihe von bewegten Bildern, die mit spezieller Software (Adobe Flash) erzeugt sind, die nicht in den W3C-Standards vorgesehen sind. Das kann nicht jeder Nutzer sehen, dafŸr kann ein Teil der Nutzer den Abschlag eines Golfballes bewundern. Auch sonst dreht sich, bewegt sich und Ÿberblendet sich einiges in dieser Web-PrŠsentation. Die graue Schrift ist leider ganz schlecht zu lesen aber ansonsten wird diese Web-Seite wahrscheinlich von Edelfirmen wie dieser als erstrebenswert angesehen.

Aber wie sieht eine gute Web-PrŠsentation aus, wenn man nicht den ãSpiegelÒ betreibt und auch nicht ãRalph LaurenÒ ist?

Dazu bedarf es in erster Linie der †bersichtlichkeit, AnpassungsfŠhigkeit und des schnellen Aufbaus der Web-Seite.

Der Nutzer muss die gesuchte Information so schnell wie mšglich finden kšnnen. Das erfordert eine Ÿbersichtlich Navigation. Die Menge der Information soll in der Regel nicht mehr als eine Bildschirmseite umfassen. Der Text muss flie§en kšnnen, damit er sich unterschiedlichen Bildschirmen und Browser anpassen kann, ganz schlecht ist Blocksatz und auch Text als Bild sollte unbedingt vermieden werden, es sei denn es handelt sich um den Schriftzug im Logo. Mit der Auswahl der Schrift sollte man sich auf die in allen  Computern vorhandenen Schriften beschrŠnken (Arial, Helvetica, Times).

 

II.2 Planung der Web-Seiten

Der Aufbau, insbesondere der ersten Seite, muss schnell alles Wesentliche erkennen lassen. Es ist die Visitenkarte und sollte sich ruhig von den darauf folgenden Seiten abheben. Die wichtigen Gestaltungselemente, die es fŸr den Anbieter der Web-PrŠsentation schon gibt, wie zum Beispiel das Logo des Unternehmens, sollten auf jeden Fall aufgenommen werden.

Die Web-Seiten sollen unter allen Betriebssystemen und unter allen gebrŠuchlichen Browsern gut aussehen. Das sollte ŸberprŸft werden, sobald das Grund-Layout, bestehend aus Eingangsseite und laufender Seite, fertig ist.

Damit alle in den Genuss der Web-Seiten kommen, sollten nur Elemente verwendet werden, die jeder normale Nutzer eines Rechners auch ohne zusŠtzliches Laden von Software sehen kann. Die Kernbereiche der Web-PrŠsentation sollten von der Eingangs-Seite aus erreichbar sein.

Auf den einzelnen Seiten sollte jeweils eine Navigationsleiste die Bereiche untereinanderverbinden. Bei grš§eren Informationsangeboten sollte es darŸber hinaus ein Inhaltsverzeichnis (Sitemap) zur †bersicht geben.

Wo immer es mšglich ist, sollten Web-Seiten aus Text und Bild bestehen. Bilder bleiben besser in Erinnerung und lockern die schriftliche Information auf. Die stilistische Gestaltung sollte einheitlich sein, d.h., die Bilder bekommen festgelegte Grš§en. Sie sollten so klein wie mšglich und so gro§ wie nštig sein. Kleine Bilder, die eine Mšglichkeit der Vergrš§erung bieten sind in der Regel eine gute Wahl. Die Schrift sollte in Art, Grš§e und Anordnung auf den einzelnen Seiten identisch sein.

Es ist gŸnstig, sich auf mšglichst wenige Farben zu beschrŠnken, da Abstufungen nicht unbedingt auf jedem Computer gleich aussehen. Aus praktischer Sicht sind deshalb drei Farben (z. B. fŸr Hintergrund, Text und Links), die mšglichst die Firmenfarben aufnehmen, zu empfehlen.

Bei der Farbwahl fŸr Text, Hintergrund und Links ist darauf zu achten, dass die Schrift jeweils gut lesbar ist. Dabei muss man sich vorstellen, dass die Farben und ihre Helligkeit bei den Computern eines jeden Nutzers anders eingestellt sind. Deshalb hŠlt man sich bei der Konzeption besser an das eingeschrŠnkte Spektrum der HTML-Farben, dann differiert auf unterschielichen Bildschirmen nur noch die Helligkeit.

II.3 Ergonomie und NutzerfŸhrung

Der erste Gedanke ist zweifelsfrei: wie findet sich der unvoreingenommene Nutzer am einfachsten und schnellsten auf der Web-Seite zurecht? Dazu haben sich ganz bestimmte Erwartungen und damit Vorgehensweisen herausgebildet. Es gibt auf allen guten Web-PrŠsentationen eine Navigationsleiste, die aus praktischen GrŸnden in der Regel links oder am oberen Rand der Seite sitzt. In dieser Anordnung sind die Links auf jeden Fall zu sehen. Die nŠchste Forderung ist, dass es von dort aus eine Ÿberschaubare Menge von Links gibt, mehr als sieben Links nimmt der Nutzer einfach als viel wahr. FŸr den Nutzer - und aus dieser Sicht sollten die Web-Seiten grundsŠtzlich betrachtet werden- sind es in der Regel in der Groborientierung auf einer Web-Seite drei Informationen, die er sofort finden mšchte:
Was wird angeboten? Wer bietet an? Genaue Kontaktdaten?

Alles andere, sei es ein weites Spektrum von Leistungen, die der ErlŠuterung bedŸrfen, Referenzen, die dem Anbieter wichtig sind, oder die GeschŠftsordnung kšnnen in der Hierarchie weiter unten stehen. Es hat sich erwiesen, dass die vorhandenen Printmedien nur unzureichend eins zu eins auf das Web Ÿbertragen werden kšnnen.

Jeder Mensch nimmt in seinem tŠglichen Leben enorme Menge von Information auf. Insbesondere jeder Nutzer des Internets mšchte die gebotene Information schnell fŸr sich  filtern. Das bedeutet  auf jeden Fall, dass die EinfŸhrungstexte in der obersten Hierarchieebene der Web-PrŠsentation kurz und prŠgnant sein mŸssen. DarŸber hinaus lassen sich  Informationen durch weitere Verweise fŸr den Nutzer vertiefen und kšnnen dann auch, wenn erforderlich, lŠnger sein. Diese Mšglichkeit der Gewichtung stellt den entscheidenden Vorteil dar, den die Aufbereitung von Informationen im Netz im Vergleich zu Printmedien bietet.

Um diese Planung zu verdeutlichen und Alternativen zu bedenken, ist es am besten wenn man fŸr die gesamte Planung ein Strukturdiagramm erstellt. Das heisst, man zeichnet die einzelnen geplanten Web-Seiten als KŠstchen auf einen Bogen Papier und stellt die einzelnen Ebenen und vielleicht auch schon weitere Verlinkungen darauf dar. Wenn man will, kann man dann in der Feinplanung auf einzelnen zugeordneten BlŠttern die nŠchsten Schritte vertiefen.

 

II.4. Bewegte Bilder, Tšne

Zum multimedialen Auftritt gehšren kšnnen auch kleine Filme oder Animationen zur Illustration einsetzen werden. Das muss auf jeden Fall sparsam und Ÿberlegt geschehen, unterschiedliche bewegte oder blinkende Elemente wirken leicht wirr und verŠrgern eher. Gezielt eingesetzte Animationen, die im direkten Zusammenhang zum Inhalt stehen, kšnnen die Internet-PrŠsentation interessanter machen und im richtigen Moment Ÿberraschen.

Die Nutzerbindung verstŠrken auch interaktive Spiele, RŠtsel oder Tests, die auf den Web-Seiten mit eingebunden werden kšnnen und mit denen der Nutzer aktiv werden kann und animiert wird, mit dem Anbieter in Kontakt zu treten.

Auch Tšne lassen sich im Netz zur VerfŸgung stellen. Mit mp3 gibt es inzwischen ein Format, das von der gro§en Mehrheit der Nutzer geladen werden kann.

 

III Rechtliche Bestimmungen fŸr Web-Seiten und E-Mail - welche gibt es?
III.1 Impressum und Disclaimer: Pflicht auf Web-Seiten

Bereits seit 1997 gibt es eine Pflicht, den Web-Seiten ein Impressum hinzu zu fŸgen, die 2001 deutlich erweitert wurde. Diese Angaben werden durch das Teledienst-Gesetz (TDG) geregelt. Es gibt nicht wenige AnwŠlte, die das Netz nach Nichteinhaltung der gesetzlichen Bestimmungen durchsuchen und kostenpflichtige Abmahnungen durchsetzen. Von der Pflicht  betroffen sind bei genauerem Hinsehen eigentlich fast alle Web-Seiten, es sei denn, sie sind rein privater Natur, dienen der Kommunikation mit einem sehr engen Kreis und sind  durch Passwort geschŸtzt. Ansonsten gilt: die Angabe von Name und Anschrift ist gesetzlich festgelegt. Bei geschŠftsmŠ§igen Angeboten kommt auf jeden Fall noch die E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Steuernummer und gegebenenfalls die laufende Nummer des Handelsregistereintrags und Mitgliedschaft in Berufsvereinigungen hinzu. Au§erdem ist es sinnvoll, in jede Internet-PrŠsentation ein Disclaimer einzufŸgen, der einen Haftungsausschluss fŸr Links auf fremde Web-Seiten und deren Inhalte formuliert.

 

 

III.2 Bestimmungen zur Kennzeichnung von E-Mails

Seit Anfang 2007 unterliegen E-Mails denselben rechtlichen Bestimmungen wie andere GeschŠftsbriefe auch. Das betrifft alle Unternehmensformen vom Einzelunternehmer bis zur Aktiengesellschaft. Beim Kaufmann mŸssen seine Firma, die Gesellschaftsform, der Ort seiner Niederlassung, Registergericht und Registernummer angegeben werden. Bei einer GmbH mŸssen Rechtsform und Sitz der Gesellschaft, Registergericht, Sitz der Gesellschaft sowie HRB-Nummer angegeben werden sowie alle GeschŠftsfŸhrer und falls vorhanden, der Vorsitzende eines Aufsichtsrates mit mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen.

 

IV. In Suchmaschinen gefunden werden - wie funktioniert es?

IV.1 Wie arbeiten Suchmaschinen?

Wenn man heute von Suchmaschinen spricht, meint man inzwischen meistens "Google", dort mšchte jeder Website-Betreiber gefunden werden. Andere  allgemeine Suchmaschinen spielen seit dem Siegeszug von Google kaum noch eine Rolle. Hinzu kommen unter UmstŠnden noch branchenspezifische Verzeichnisse, in denen man, je nach Branchenzugehšrigkeit, gelistet sein sollte.

In der Regel wird derjenige, der die Web-Seiten  installiert hat, die Eintragung bei Google vornehmen. Ansonsten ist es auch kein Problem, die Seiten selbst anzumelden, man wŠhlt sich bei Google ein und wird auf ein entsprechendes Formular geleitet und meldet die Eingangs-Seite seiner Web-Seiten dort an. Der Vorgang ist entgeltfrei und unkompliziert.  Ist die Seite bereits mit vorhandenen Web-Seiten verlinkt, wŸrde dieser Prozess wahrscheinlich auch ganz alleine in Gang gesetzt werden. Die Suchroboter, sogenannte Spider, suchen automatisch das gesamte Netz nach neuen oder verŠnderten Seiten ab. Nach einer Anmeldung dauert es in der Regel 6 bis 8 Wochen, bis die Seiten bei Google gelistet sind.

Suchmaschinen fŸhren eine Volltextsuche durch, das hei§t, sie suchen ausschlie§lich im Text. Bilder, dynamisch erzeugte Web-Seiten oder auch mit Java oder Flash erzeugte Web-Seiten sind - wenn nicht parallel alternative HTML-Seiten angeboten werden - nicht auffindbar. Das sollte auf jeden Fall bereits bei der Planung von Web-Seiten bedacht werden.

IV.2 Was ist fŸr den Seitenaufbau zu beachten?

FŸr den Text ist es wichtig, dass die wichtigen SchlŸsselwšrter, unter denen man spŠter auch gefunden werden will, im Text vorkommen. Dabei kommt eine besondere Bedeutung den Seitennamen  - jede einzelne Web-Seite hat eine eigene Bezeichnung - bzw. den †berschriften der Seite zu. Wenn diese beiden Elemente den Inhalt der Seite gut kennzeichnen und im Folgenden die wichtigen SchlŸsselbegriffe auftauchen, die sonst noch wichtig sind, ist bereits viel fŸr eine gute Auffindbarkeit getan. ZusŠtzlich lassen sich noch in den Quelltext sogenannte Meta-Tags einsetzen, die nicht auf der angezeigten Seite sichtbar sind aber von den Suchmaschinen ausgewertet werden.

 

IV.3 Links zu den eigenen Web-Seiten

Ein weiterer entscheidener Punkt fŸr einen guten Listenplatz bei Google sind die Links, die auf die  eigenen Web-Seiten verweisen. Handelt es sich hierbei um vielfrequentierte Web-Seiten, von denen aus gelinkt wird, erhšht das gleichzeitig die Bedeutung der neuen Seiten. Zum Beispiel erhšht ein Link von Wikipedia aus gesetzt mit Sicherheit die AttraktivitŠt des Angebots. In der Regel geht das mit einem fŸr die Allgemeinheit interessanten Text oder Information einher. Eine Rolle spielt auch die Zeit, die das Informationsangebot bereits online ist, tendenziell rŸckt es mit der Zeit weiter nach oben.

 

IV.4 Besseres Ranking

VerstŠndlicherweise ist es das vordringliche Anliegen des Betreibers einer Web-Seite bei den Suchergebnissen von ãGoogleÒ, mit seinem Angebot ganz oben zu erscheinen. Viel hŠngt bei der Auffindbarkeit natŸrlich auch von den Suchkriterien ab, sucht man zum Beispiel die ãMŸller KGÒ wird man auf eine ganze Reihe Unternehmen dieses Namens sto§en, sucht man aber ãKelterei MŸller KGÒ so findet man an erster Stelle das gesuchte Unternehmen.

Es gibt eine ganze Reihe von Unternehmen, die ein besseres Ranking bei Google versprechen. Manchmal sind das recht obskure Firmen, die mit teilweise unsinnigen Methoden versuchen, die Suchkriterien zu umgehen und zu manipulieren. Misstrauen bei Firmen, die eine solche Leistung anbieten, ist auf jeden Fall angebracht, zumindest wenn sie versprechen, Web-Seiten auf Platz 1 bei Google zu katapultieren.

Als Fazit lŠsst sich sagen, dass alle Ma§nahmen bei der Planung von Web-Seiten, die ohnehin fŸr den Nutzer und Leser eines Informationsangebots von Bedeutung sind, auch fŸr eine bessere Auffindbarkeit bei Google sorgen. Also man schlŠgt zwei Fliegen mit einer  Klappe, wenn man klar strukturierte, an Inhalt reiche Seiten mit den wichtigen SchlŸsselworten ins Netz stellt.

 

 

V. Mit Web-Seiten werben - was lŠsst sich dafŸr tun?

V.1 Die Web-Adresse verbreiten

Wenn Ihre Web-Seiten online sind, ist ein wichtiger Schritt getan aber diese Information  verbreitet sich in der Regel nicht von selbst, sondern sie sollten jetzt bekannt gemacht werden.  Dazu sollte man jede denkbare Gelegenheit nutzen.

Die Wahl der Domain haben Sie mit Bedacht getŠtigt. In der Regel wird sich die Wahl am Namen des Betreibers, bzw. des Unternehmens orientieren oder am Berufsstand oder aus einer Kombination von beiden. In der Regel reicht eine einzige Domain, wobei sich die mit dem LŠnderkŸrzel ãdeÒ in Deutschland durchgesetzt haben. Das wilde Sammeln von unterschiedlichen Domains ist ziemlich sinnlos, besser ist es eine Domain zu haben, deren Namen so sinnfŠllig ist, dass man sie auch mŸndlich weitergeben kann.

Der erste Schritt nach der Fertigstellung der Web-Seiten wird sein, sie bei Google anzumelden und jeweils auch zu prŸfen, unter welchen Begriffen man dort, wenn man dort gelistet ist, gefunden wird. Die nŠchste †berlegung ist, welche berufsspezifischen Zusammenstellungen, Listen und Portale gibt es und was ist zu tun, um dort prŠsent zu sein.

So schnell wie mšglich sollte die Web-Adresse und E-Mail-Adresse auf Briefpapier und Visitenkarten gedruckt werden. Wie sieht es mit der Autobeschriftung und dem Firmenschild aus? Jede Anzeigen, die geschaltet wird, jeder Beitrag in Printmedien sollte den Hinweis auf die Web-Seiten haben.

 

V.2 Besondere Aktionen zum Verbreiten der Web-Adresse

GŸnstig ist es auch, mit Partnern Links zu tauschen, so dass man gegenseitig auf seine Web-Seiten verweist. Das ist natŸrlich besonders interessant, wenn die Web-Seiten einen inhaltlichen Zusammenhang haben, ohne in Konkurrenz zu treten. Das erweitert zum einen den Besucherkreis, zum anderen verbessert es die Auffindbarkeit bei Google. Darauf einige †berlegung zu verwenden, welche anderen Web-Seiten fŸr einen solchen Linkaustausch  in Frage kommen kšnnten, lohnt sich auf jeden Fall und sollte bei allen geschŠftlichen Kontakten mit bedacht werden. Zum Beispiel kann ein Hersteller von Autoteilen, Links, z. B. in Form einer Referenzliste, auf seine Kunden setzen und diese Firmen bitten, an geeigneten Stellen auf ihn zu verweisen.

Eine gute Methode seine Web-Adresse an den Nutzer zu bringen, ist auch eine pfiffige Karte zu verschicken, die auf die neuen oder neu Ÿberarbeiteten Web-Seiten hinweist. Das kann zum Beispiel mit der verkleinerten Eingangsseite der neuen Web-Seiten geschehen. So hat man sich in Erinnerung gebracht und nette Postkarten werden immer weniger verschickt, so dass man sich gut abheben kann.

Denkbar wŠre es auch, zum Beispiel eine  E-Mail zu verschicken, die nicht nur auf die neuen Web-Seiten hinweist, sondern auch ein Gewinnspiel auf den Web-Seiten in Aussicht stellt. Es lassen sich auch andere interaktive Teile auf den Web-Seiten einbauen, wie zum Beispiel ein Memory oder Quiz, die eine Beziehung zum angebotenen Produkt oder angebotener Dienstleistung herstellen.

GrundsŠtzlich sind alle Aktionen auf den Web-Seiten gŸnstig, die den Kontakt zum Kunden herstellen, pflegen und festigen.

Dr. Juliane Laschke
http://www.netzart.de

 

P.S.:  Das Wissen Ÿber das Internet, das in diesem Artikel vermittelt wird, kšnnen Sie auch mit einem Quiz auf oben genannten Web-Seiten ŸberprŸfen.