Ende des Krieges

Mit der Einrichtung der russischen Kommandantur beim Bürgermeister normalisieren sich die Verhältnisse etwas, es zieht so etwas wie "Recht und Ordnung" ein und Übergriffe, selbst aus den eigenen Reihen, werden mit der Todesstrafe geahndet.

In dieser Zeit trifft Hellas Vater aus Berlin ein. Mit einem Handkarren ist er von Berlin aus zu Fuß nach Maulbeerwalde gekommen. Es fährt kein Zug mehr.

Hella arbeitet gegen eine minimale Bezahlung als Gemeindeschwester.

Wolfgang ist als Sanitätsgefreiter in Kiew und gerät am Ende des Krieges in Kriegsgefangenschaft, erst bei den Engländern, dann bei den Amerikanern und schließlich bei den Russen. Die Briefe brauchen lange und treffen unregelmäßig ein. Er kann jeweils fliehen . Eines Tages erscheint er, noch in Uniform, in Maulbeerwalde.
Die Familie ist froh, den Krieg überlebt zu haben.

Wolfgang bietet Uhrreperaturen an, er zieht mit einem Rucksack über Land und bemüht sich um Kunden. Er ist kein guter Geschäftsmann und neigt dazu "Sozialpreise" zu machen. Hella redet Wolfgang zu, das Angebot der Gemeinde wahrzunehmen und den Meister zu machen. Am 18.7.1947 ist es schließlich soweit, er bekommt die Urkunde. Der Kontakt zu seiner alten der Firma Filius in Berlin bleibt auch in den Nachkriegszeiten erhalten.

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