Ausbildung und Berufstätigkeit

Im Tietzenweg in Lankwitz besucht Hella eine private Schule für medizinisch-technische Assistentinnen. Der anderhalbjährigen Ausbildung schließt sich ein halbes Jahr Praktikum an, das Hella im Stubenrauchkrankenhaus, Unter den Eichen absolviert.

Ihr Ziel ist es anschließend im Krankenhaus zu arbeiten aber eine Stellung bekommt sie schließlich bei Siemens in Marienfelde. Dort steht sie dem Betriebsarzt zur Seite.


bei Siemens


Wolfgang, Bansin 1940

 

Der Kontakt zu ihrem Chef, Dr. Frenzen, wird sehr lange erhalten bleiben. Große Veränderungen in ihrem Leben werden allerdings durch eine Urlaubsvertretung ihres Chefs, Siegfried. v. Bröker, eingeleitet.

Er lädt sie eines Tages zu sich und seiner Frau nach Hause (Fronau) zum Kaffeetrinken ein. Es ist der 20. August 1939. Einziger weiterer Gast ist ein Freund des Gastgebers.

Wolfgang ist gutaussehend, groß und schlank und macht einen weltgewandten Eindruck.

Mit seinen 34 Jahren ist er deutlich älter als Hella und macht einen sehr erfahrenen Eindruck, außerdem ist er humorvoll und lebenslustig. Das gefällt der eher ernsten und schüchternen Hella.

Wolfgang fragt Hella, ob sie denn schon einmal in einer Bar gewesen wäre. War sie natürlich noch nie im Leben und so fahren die beiden mit der S-Bahn zum Potsdamer Platz, trinken noch etwas und dann bringt Wolfgang Hella nach Hause.


1940 in Bansin


1940 in Bansin

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