Umzug in den Mercatorweg

1970 ziehen Hella, Wolfgang zunächst noch mit Volker in den Mercatorweg 3 nach Lichterfelde-Ost. Die Neubauwohnung ist mit einem Fahrstuhl erreichbar, was erst einmal eine Erleichterung für Hella ist, die inzwischen zunehmend auf den Rollstuhl angewiesen ist. Jutta ist in der Florastraße geblieben und teilt sich die Wohnung mit Freunden.

 

Wolfgang ist inzwischen in das Rentenalter eingetreten, jobt noch ab und zu, z. B. bei VW als Pförtner. Die wirtschaftliche Situation entspannt sich das erste Mal für die Familie, alle Kinder ernähren sich inzwischen selbst und so sind Hella und Wolfgang das erste Mal in der Situation, dass sie in Urlaub fahren können. Hella ist zwar am liebsten zu Hause aber Wolfgang überredet sie zu der einen oder anderen kleinen Reise.

Die Kinder kommen häufig zu Besuch und bringen Freunde mit. Jutta zum Leidwesen von Wolfgang häufig wechselnde Freunde, was Wolfgang jeweils dazu bewegt demonstrativ die Wohnung zu verlassen. Volker hat sich bereits im Alter von 14 Jahren mit seiner Schulfreundin Elke zusammengetan, was ebenfalls nicht den Beifall der Eltern findet, weil es ihn nach ihrer Auffassung von der Schule abhält. Tatsächlich scheitert er an der Schule aber seine Liebe zu Elke bleibt gegen alle Widerstände bestehen.

Auf einer Fahrt in die DDR erliegt Wolfgang am 27.2.1976 einem Herzinfarkt. Hella bleibt in der gemeinsamen Wohnung, die eigentlich nicht ideal für sie als Rollstuhlfahrerin ist und schafft es sich selbst zu versorgen.

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