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1950 - DDR und BRD sind gerade gegründet - beschliesst die Familie Maulbeerwalde zu verlassen. Mit einiger Mühe hat man eine winzige Wohnung in der Pohlstraße 70 gefunden: 1 1/2 Zimmer mit Küche im Hochparterre mit Toilette auf dem Hof.

Wolfgang repariert zunächst Uhren und arbeitet dann wieder bei seiner alten Firma, bei der er schon vor dem Krieg war: die "Zentra". Die finanziellen Mittel bleiben knapp.

1952 ist Hella wieder schwanger. Sie ist verzweifelt, sieht keine Möglichkeit ein drittes Kind großzuziehen und bemüht sich um einen Schwangerschaftsabbruch. Vergeblich. Ihr Hausarzt sagt ihr: "Dieses Kind könnte vielleicht die Sonne ihres Alters werden" In diesm Moment wenig tröstlich aber sie wird im Laufe ihres Lebens noch oft an diese Worte denken.

Am 12. Januar 1953 wird Sohn Volker im Sankt-Josefs-Krankenhaus geboren. Als einziges der Kinder mit dem Kopf zuerst. Er ist ein fröhlihes aber auch sehr eigensinniges Kind, das beachtliche Wutanfälle bekommt. Waren die ersten beiden Kinder eher ruhig und angepasst, so sind bei Nummer Drei starke Nerven gefragt.

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