So begann es ...

Hella Hahn wurde am 8. September 1918 in Hannover geboren. Die Eltern lebten in Bad Eilvesen am Hagener Berg. Dort hatten sich ihre Eltern nach der Hochzeit niedergelassen. Nach jahrelanger Seefahrt um die Welt als Funker wollte Hellas Vater, Ernst, nun seßhaft werden und war nun zu Lande an dem Aufbau einer Radiosstation beteiligt. Seine 4 Jahre ältere Frau, MInna, hatte bis zu diesem Zeitpunkt auf unterschiedlichen Gütern die Hauswirtschaft geleitet. Auf dem Gut Schmol, an der Ostsee, der letzten Arbeitsstelle von Minna hatten sie sich kennen und lieben gelernt.


Im Alter von einem Jahr

Es war eine schwierige Geburt nach der klar war, dass Minna keine weiteren Kinder haben könnte, wie es ursprünglich einmal ihr Wunsch gewesen war.

Minna wollte keinesfalls ein verzogenes Einzelkind großziehen und führte deshalb - und sicher auch weil es ihrem Naturell entsprach - ein strenges Regiment, was die Kindererziehiung betraf. Hellas Erinnerungen an die Zeit am Hagener Berg beschränkt sich auf ein Osternest, dass sie tief beindruckte.


Im Alter von zwei Jahren

 

Sie war etwa vier Jahre alt als der berufliche Wechsel ihres Vaters die Familie nach Sylt führte. Dort bezog man ein hochherschaftliches Haus in der Strandstraße, das von der Firma "Transradio" zur Verfügung gestellt wurde. Es war ein beruflicher Aufstieg des Vaters, der sich um die Funkverbindung nach Südamerika kümmerte. Er leitete die Funkstation und hatte 15 Mitarbeiter.

 


Villa Wissheit, Westerland, Sylt

 

Minnna kümmerte sich mit Hilfe des Dienstmädchens, Frieda, um das große Haus und vermietete im Sommer Zimmer an Gäste.

Für Hella war es eine sehr glückliche Zeit. Der Haushalt vergrößerte sich noch auf Wunsch von Vater Ernst um einen Boxer, den er als Welpen, versehen mit einer grünen Schleife, in einem Papierkorb von Minna geschenkt bekam. "Box", so der Name des Hundes, wurde Hellas bester Freund und Bruderersatz.

 


Im Alter von 10 Jahren auf Sylt mit Mutter,
Dienstmädchen, Frieda, Hund "Box" und Hühnern

 

Mit ihm tobte sie durch die Dünen und holte sich Trost, wenn die strenge Mutter mal wieder drakonische Strafen verhängt hatte, weil sich ihre Tochter zum Beispiel beim Erklimmen eines Baumes Kleidung zerrissen hatte.

 


Im Alter von 10 Jahren

zurück zur Eingangsseite

weiterblättern