Ernst Hahn

Ernst Hahn wurde am 25. Mai 1889 geboren. Die Eltern (Heinrich und Dorothea Hahn, geb. Steffen) leiteten die Meierei auf dem Gut Schmol. Ernst wurde nach dem Besuch der Dorfschule auf die höhere Schule nach Lübeck geschickt. Anschließend sollte er auf einem Gutsbetrieb als "Eleve" die Landwirtschaft erlernen. Er stellte aber nach einigen Monaten fest, dass dieser Beruf nicht seinen Neigungen entsprach.

Er besuchte in Hamburg eine Schule, die ihn als Funker ausbildete und befährt mehrere Jahre die Weltmeere auf unterschiedlichen Ozeandampfern. Im Ersten Weltkrieg geht er zur Marine auf einem Minenräumboot. Im zweiten Weltkrieg wird er mit 50 jahren nicht mehr eingezogen. Nach der Heirat gibt er das Leben auf See auf und wird seßhaft. Drei Monate vor der Geburt seiner Tochter stirbt seine Mutter am 3. Schlaganfall. die Tochter bekommt daraufhin den Namen Hella Dorothea.

Ernst wr ein weicher aber eher verschlossener Mann, der schlecht Gefühle zeigen konnte, ausgestattet mit hohen Ansprüchen an sich selbst und sehr viel Selbstdiziplin. Mit seiner Ehefrau Minna hatte er das Glück eine tatkräftige und lebenstüchtige Frau gefunden zu haben.

Er war nicht nur technisch begabt und baute Radios zusammen sondern auch sprachgegabt und konnte englisch und französisch sprechen.

Er stirbt bei einem Urlaubsaufenthalt in Holstein am 1.9. 1953 in der Kieler Uniklinik an einem Leberschaden, der wahrscheinlich durch langfristigen Mißbrauch von Alkohol und Tabletten verursacht wurde. Er wird in Plön begraben.

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